Tag 16

Passo Rolle und der Parco Naturale Paneveggio-Pale di San Martino

Wir kennen die Dolomiten gut, aber von diesem Nationalpark und dem Passo Rolle hatten wir noch nicht gehört. Den Tipp bekamen wir von einer Mitarbeiterin des GEOPARCs.

Der Passo Rolle trennt das Val di Fiemme mit dem Val di Primiero. Es ist eine elende Kurbelei und ich bewundere Peter, dass er die vielen Kurven so virtuos nimmt. Oben angekommen, können wir auf einem Parkplatz auch über Nacht bleiben.

Wir entscheiden uns für einen Rundweg um das Bergmassiv. Es ist ein phantastischer Weg! Zum einen die lieblichen Wiesen mit Blumen und Bächen, daneben das gewaltige Gebirgsmassiv mit seine schroffen Felsformationen.

Wir kehren auf Hälfte der Strecke in eine Hütte ein: „Malga Venigiotta di Tonadico“, was für ein Name. So italienisch, wie der Name, ist auch das Essen. Verschiedenste Pasta- und Polenta-Gerichte.

Auf dem Weg gibt es wenig Schatten und so leiden wir unter der Hitze und quälen uns die letzten der insgesamt 14 Kilometer zum XMO zurück. Die Nacht verbringen wir in angenehmen Temperaturen, denn auf 1984 Hm wird es doch am Abend etwas kalt.

Tag 17 und 18

Bassano del Grappa

Am nächsten Tag fahren wir auf der Südseite des Rolle-Passes Richtung Bassano del Grappa.

Wir trinken sehr gerne Grappa und haben auch schon „Nardini Grappa“ oder „Grappa de Poli“ zu Hause gehabt. Woher diese köstlichen Brände kommen, wussten wir nicht so genau. Also besuchen wir den Ort der Herkunft. Bassano del Grappa liegt am Fluss Brenta (nicht zu Verwechseln mit der Berggruppe Brenta) am südlichen Rand der Dolomiten, nördlich von Padua.

Wir bekommen dort leider keinen Stellplatz, darum fahren wir in das 5 km entfernte Borgo del Grappa. Da wir seit Tagen keine Deutschen Urlauber mehr treffen, verwundert es uns, dass der Stellplatz voller Deutscher ist. Wir erfahren, dass es einer der besten Plätze fürs Gleitschirmfliegen ist.

Bassano ist ein sehr netter Ort. Es ist Samstag und Markttag, dementsprechend flanieren die Menschen, sitzen bei einem Glas Wein (oder vielleicht auch bei einem Grappa?) und genießen das Leben. Wir besichtigen ein Grappa-Museum mit Verköstigung und bekommen von der freundlichen Verkäuferin einen guten Tipp für das Mittagessen.

Wir essen mal wieder Pasta und trinken dazu einen sehr leckeren Rotwein. Der Rest des Tages wird dann sehr gemütlich.

Kategorien: Blog

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