20.7.2020 – Tag 6

Nach einem Zwischenstopp in Leonberg für Verwandtenbesuche sind wir nun wieder unterwegs. Eigentlich wollten wir in Rottweil Zwischenstopp machen, denn da steht der Versuchsturm von Thyssen-Krupp, in dem sie Aufzüge testen. Dort gibt es Deutschlands höchste Besucherplattform, die aber leider außerhalb der Ferienzeit an einem Montag geschlossen ist. Sehr schade. So konnten wir den Turm nur von der Autobahn aus sehen, wobei das auch schon ein imposanter Anblick ist.

Thyssen Testturm

Berner Feld 60

78628 Rottweil

www.testturm.thyssenkrupp-elevator.com

Unsere Weiterfahrt führt uns nach Überlingen an das östliche Ufer des Bodensees. Wir finden einen Stellplatz am nördlichen Stadtrand.

Reisemobilhafen Überlingen

Kurt-Hahn- Str.1

88662 Überlingen

Es ist ein geschotterter Platz mit Strom, Entsorgung und Wasser, aber keine Toiletten und Duschen.

Preis für die Übernachtung € 16,00 (Achtung: nachmittags kam das Ordnungsamt zum Kontrollieren). In die Stadt fährt ein Bus, der im Preis des Tickets enthalten ist. Mit dem Fahrrad fährt man 10 Minuten, zurück etwas mehr, da es stramm den Berg hinauf geht.

Überlingen ist sehr schön. Nette Gassen, eine schöne Promenade und sehr viel Gastronomie. Es ist allerdings auch sehr touristisch und sehr überlaufen von Fahrradfahrern. Als Fußgänger oder Wanderer würde ich mich dort nicht wohlfühlen.

21.7.2020 – Tag 7

Wir fahren mit unseren Rädern nach Unteruhldingen. Ein schöner Radweg führt am See entlang oder auch mal durch die Weinberge zum ältesten Freiluftmuseums Deutschlands, den Pfahlbauten. Schon in der Steinzeit haben hier Menschen gesiedelt und ganze „Reihenhaussiedlungen“ in den Bodensee gebaut. Da das Niveau des Sees sich nach Jahreszeit geändert hat, haben sie ihre Häuser auf Pfähle gebaut.

Das Museum lohnt sich. Es gibt einen schönen Rundweg. Eintritt kostet € 10,00.

Pfahlbauten Unteruhldingen

Strandpromenade 6

88690 Unteruhldingen

www.pfahlbauten.de

Direkt neben dem Museum gibt es ein kostenfreies Strandbad.

Zurück nach Überlingen geht es etwas abseits vom Wasser durch die Weinberge mit sehr netten Besenwirtschaften. Besonders zu empfehlen ist der Most. Dazu fällt uns ein 4-Zeiler von Fredl Fesl ein:

Zwei Knaben machten sich den Jokus

und tranken Most im Keller.

Dann mussten beide auf den Lokus –

jedoch der Most war schneller.

Kategorien: Blog

1 Kommentar

F.-Peter · Juli 30, 2020 um 7:52 pm

Fast hatte ich gedacht, ihr wäret uns entgegengekommen auf dem Weg in die Oberlausitz.
Ein schönes Gebiet zum Radeln.
Die alten Braunkohlebergwerke sind fast alle geflutet und dienen als Naherholung.
Es sind viele riesige Seen.

Viele Grüße FP

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