Tag 48/49

Man sieht es schon von Weitem. Mitten auf einem Hügel in der Ebene liegt das Castel del Monte, die „ Steinernde Krone Apuliens“. Es ist die wichtigste Sehenswürdigkeit Apuliens.

Eigentlich muss man sehr lange anstehen, um eine Besichtigung zu bekommen. In Zeiten von Corona sind die Besucherzahlen begrenzt und man bekommt die Tickets nur im Internet. Für uns ein großes Glück, denn wir waren fast allein dort.

Vom Stellplatz unterhalb der Burg geht man ca. 25 Minuten hinauf oder man fährt mit dem Shuttle-Bus. Grit und ich fahren schon am Abend mit dem Fahrrad hinauf, um mal zu sehen, wie es dort aussieht.

Wir entschließen uns, am nächsten Tag sehr früh vor den Öffnungszeiten hochzufahren, um das Castell ohne Menschen fotografieren zu können. Die Rechnung ist aufgegangen. Wir hatten tolles Licht und waren allein!

In unserer späteren Besichtigungsgruppe (Höchstzahl 18 Personen) waren wir die einzigen Nicht-Italiener, d.h. wir konnten allein durch die Räume gehen, die anderen hatten eine italienische Führung und waren im Pulk. Es war eine sehr angenehme Atmosphäre.

Das Castel wurde vom Stauferkaiser Friedrich II in Auftrag gegeben und 1240-1250 gebaut. Man weiß nicht, ob er jemals dort war. Auch die Nutzung ist nicht bekannt. War es ein Jagdschloss, ein Lustschloss, einfach nur eine Demonstration seiner Größe. Es spiegelt aber seine Begeisterung von Mathematik und Astrologie.

Es ist ein Oktaeder mit 8 Türmen. In der Mitte ist ein großer Innenhof. Alle Räume sind gleichgroß. Die Gestaltung des Hofes dient als Sonnenuhr.

Wir fanden es sehr beeindruckend.

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