Tag 57

Von den Trulli hat wahrscheinlich jeder Italien- Interessierte schon einmal gehört. Die kleinen weißen „Zipfel-Mützen-Häuser“ sind auch wirklich auffallend. Schon auf dem Weg von Ostuni sieht man sie überall in der Landschaft, mal liebevoll restauriert, mal verfallen.

Wir parken direkt neben dem Stadtteil, indem die meisten Trulli stehen. Sie sind seit 1996 Weltkulturerbe. Ein Trullo ist ein runder oder rechteckiger Bau aus Steinen mit einem aus Kalksteinplatten gelegten Kegeldach. Es wird keinerlei Mörtel verwendet. Der Grund für diese eigentümliche Bauweise reicht in das 17. Jahrhundert zurück. Unter dem damaligen König war es verboten, ohne Genehmigung und Geldzahlungen neue Siedlungen zu bauen. In der Gegend von Alberobello ließen sich aber immer mehr Siedler nieder. Sie bauten ihre Häuser so, dass sie die Bauten schnell wieder demontieren konnten, wenn die königlichen Steuereintreiber kamen. Diese Bauweise hat sich dann durchgesetzt.

Alberobello sollte man sich anschauen, auch wenn es sehr touristisch ist. Im Stadtbereich von Alberobello sieht man die Trulli dicht an dicht. Besser haben mir aber die einzelnen Trulli auf dem Land gefallen.

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