Tag 21

Wir fahren nach Süden. Unser Ziel: San Marino. Mir ist dieses Land schon seit meiner Kindheit bekannt. Es hatte die schönsten und größten Briefmarken in meiner Sammlung; Dinosaurier, Pferde, Reptilien und viele andere schöne Motive. Sonst wusste ich nichts von San Marino. Eine weitere Information regt uns an, dort hinzufahren. Das Tanken sei günstig!

San Marino liegt in Mittelitalien auf der Höhe von Rimini. Schon von weitem sieht man den Felsen, auf dem die Hauptstadt liegt. Das ganze Land umfasst 60 Quadratkilometer und hat 30.000 Einwohner. Es gehört zu den reichsten Ländern der Welt, hat keine Staatsverschuldung und eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten der Welt.

Wir finden einen kostenlosen Stellplatz unterhalb des Monte Titano, fußläufig zur Seilbahn, mit der man bis nachts um 1 Uhr zur Altstadt empor fahren kann. Da das Wetter besser geworden ist, fahren wir noch am Nachmittag mit der Seilbahn nach oben. Diese Idee hatten wahrscheinlich alle Rimini-Urlauber, die aufgrund der Wetterverhältnisse nicht am Strand liegen wollten.

Die mittelalterliche Altstadt besteht aus schmalen Gassen mit vielen Treppen und Steigungen. Es gibt 3 Wehrtürme, die durch Wege verbunden sind. Es gibt Museen für Kuriositäten, für alte Waffen, für neue Waffen und für Folterinstrumente. An jeder Ecke kann man Waffen kaufen. Vom Wurfstern über Armbrüste bis zu Gewehren und Bögen – es war alles im Verkauf. Für uns ein sehr befremdliches Angebot!

Wir entschließen uns am nächsten Tag weiterzufahren. Die 4 Stunden haben uns gereicht.

P.S. Der Diesel war günstig

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