Tag 10 – 12

Es ist ein langer Weg bis zu unserem Übernachtungsplatz. Der Ort Cerbère liegt direkt an der Grenze zu Spanien. Die Straßen werden immer enger und abenteuerlicher. Wir haben Angst, dass wir nicht überall durchkommen mit unserem „Dickschiff“. Endlich angekommen hat die Madame an der Rezeption Bedenken, dass unser XMO zu schwer für das Gelände des Campingplatzes ist. Da es ein städtischer Camping-Platz ist, ruft sie einfach den Bürgermeister an, der auch schnell zur Stelle ist. Nach einer kurzen Begrüßung und einer Fahrt in seinem Auto über den Platz dürfen wir auf dem Rugby-Feld stehen. Ein schöner ebener Platz mit Aussicht. Rugby hat hier schon lange niemand gespielt.

Wir können vom Stellplatz auf das Cap de Creus gucken. Abends sieht man den Leuchtturm. Die Steilküste ist wunderschön, das Wasser extrem sauber. Alles liegt im Nationalpark Cerbère-Banyuls. Zum Baden müssen wir allerdings etwas gehen oder die Felsen hinunterklettern.

Das ist allerdings sehr einfach, denn direkt an der Felsenkante verläuft ein Küstenwanderweg. Man fährt mit dem Zug nach Cerbère und wandert die ca. 10km nach Banyuls an der Küste entlang. Dementsprechend sind viele Wanderer unterwegs und auch auf dem Campingplatz beobachten wir die Wanderer mit Ihren winzigen Zelten.

Was wirklich schade ist: wir haben unsere Schnorchelausrüstung nicht mitgenommen, auch nicht unsere Tauchzertifikate. So beobachten wir wehmütig die Schnorchler und die Tauchboote, die täglich rausfahren. Das wird uns sicher nicht mehr passieren.

Kategorien: Blog

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