Tag 7

Am beeindruckendsten ist Le-Puy-en-Velay, wenn man es von Weitem sieht. Die Stadt liegt in einem Talkessel und die beiden Basaltkuppen (Puys) ragen aus dem Stadtbild heraus. Auf dem einen ist die Kirche des „Heiligen Michael auf der Nadel“ und auf der anderen eine Statue der „Notre-Dame de la France“.

Unser Camping Platz liegt direkt unterhalb der „Nadel“, ein imposant spitzer Berg. Unvorstellbar, dass man darauf eine Kirche gebaut hat. Wie hoch der Kegel ist merkt man, wenn man die Stufen erklimmt.

Die Kathedrale von Le Puy ist Unesco-Weltkulturerbe und ein wichtiges Ziel für Pilger des Jakobswegs.

Nach dem Erklimmen der Nadel machen wir einen Rundgang durch die Stadt. Es ist Sonntag und alles ist sehr leer. Man hat Schwierigkeiten einen Platz zu finden, wo man mal einen Kaffee trinken kann. Alles wirkt sehr ungastlich. Das merken wir besonders am Abend, als wir die Lichter-Show der Stadt besuchen. Sie soll um 22.00 Uhr beginnen. Wir wollen vorher noch in einer Bar etwas trinken. Das ist schon ein Problem! Wir finden dann doch noch einen Platz, bestellen zwei Bier und während wir trinken, beginnt der Besitzer die Tische und Stühle um uns herum abzubauen. Es ist gerade mal 21:30 Uhr! Die Lichter-Show hat noch nicht einmal begonnen. Zu trinken bekommen wir also nichts mehr, dafür ist das Lichtspektakel grandios.

So etwas habe ich noch nicht gesehen. An verschiedenen Punkten in der Stadt werden Gebäude illuminiert und auch mit historischen Szenen beleuchtet.

Die Projektion auf den Berg mit der Kirche stellt die Entwicklung dar vom Entstehen des Vulkankegels, dem Bau des ersten Tempels bis zum jetzigen Bauwerk und dann noch unter den verschiedenen Jahreszeiten. Wir sind beeindruckt! Ich habe lange nicht mehr so etwas Schönes gesehen.

Kategorien: Blog

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