Tag 8 und 9

Was für uns das Schweizer Taschenmesser ist, ist für den Franzosen ein Taschenmesser aus Laguiole.

Da Peter selber Messer baut, war es klar, dass wir uns das Dorf Laguiole anschauen müssen. Wir finden in der Nähe einen Platz auf einer Rinderfarm und können mit dem Fahrrad in den Ort fahren. Es ist ein hübscher Ort mit netten Geschäften und Bistros – und mit diversen Coutelleries, den Messermachereien. Wer Messer liebt ist hier im „Messerhimmel“.

Ein Geschäft reiht sich an das nächste. Wir finden einen Laden mit einem sehr netten jungen Verkäufer, der etwas von der klassischen Linie abweicht und moderne Designs hat. Wir kaufen ein Messer mit Kokosholzgriff und Intarsienarbeiten aus Epoxyd.

Die Farm betreibt naturnahe Viehzucht von AUBRAC-Rindern, einer alten und rustikalen Rinderrasse.

Abends können wir auf der Farm im Hofladen Fleisch kaufen (www.montagnette-aubrac.com). Wir besorgen uns Steaks zum Grillen. Es gibt auf dem Stellplatz jede Menge Holzkohlengrills, aber der Wind ist zu stark, und so braten wir die Steaks in der Pfanne. Sie sind unbeschreiblich zart und lecker. Dazu gibt es einen Salat aus den Grünen Le-Puy-Linsen, die wir am Tag vorher in Le Puy gekauft haben.

Kategorien: Blog

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